Umweltmanagement

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Weitere Managementthemen in diesem Kontext:

 

 

Seminarunterlagen

 


Webinar / Seminar
Umweltmanagement

Einführung in die Thematik des Umweltmanagements im Rahmen der ISO 14001:2015

Ziele und Vorteile durch das betriebliche Managementsystem

Prozessorientierter Ansatz unter dem Risikoaspekt

Managementprozesse

Operative Prozesse

Unterstützungsprozessen

Forderungen der einzelnen Normkapitel

Beispiele der Umsetzung

Gefahrstoffmanagement

Abfallmanagement

Beispiele für Fragen im Audit (Auditfragenkatalog)

Praxisorientierte Beispiele

 

Kontakt

Gründe für ein Umweltmanagementsystem

  • Image-Gewinn → Präsenz in den Medien
  • Kostenreduzierung durch geringeren Ressourcenverbrauch
  • Verringerung der Umweltbelastungen (Luft, Wasser, Boden)
  • Kennen der rechtlichen Pflichten und Auflagen → Rechtssicherheit u. geringeres Haftungsrisiko
  • Vorteile bei Krediten u. Versicherungen
  • Verringerung der Störanfälligkeiten der Anlagen durch gezielte Wartungen
  • Erfüllung von Forderungen der Öffentlichkeit, von Organisationen u. Verbänden
  • Ohne Umweltmanagement
    • >> KEIN AUFTRAG <<

Umweltschutz basiert auf:

  • Vorsorgeprinzip
    • Umweltbelastungen vor dem Entstehen zu verhindern
  • Verursacherprinzip
    • Der Verursacher muss für den Schaden haften
  • Kooperationsprinzip
    • Lösungen durch Zusammenarbeit betroffener Gruppen finden

Rechtlicher Rahmen des Umweltmanagements

  • Grundsätze der Rechtsgestaltung in Deutschland
    Umweltrecht
  • EU-Verordnungen <--> EU-Richtlinien

Öffentliches Umweltrecht

  • Chemikaliengesetz (ChemG)
  • REACH (Registrierung, Bewertung u. Zulassung von Chemikalien)
  • Gefahrstoffverordnung (GefstoffV), (seit ende 2010 GHS)
  • Kreislaufwirtschafts- u. Abfallgesetz (KrW-/AbfG)
  • Wasserhaushaltsgesetz (WHG, neu seit 2010)
  • Bundesimmissionsschutzgesetz (BImschG)
  • Bundesbodenschutzgesetz (BbodSchG)
  • Atomgesetz (AtomG)
  • Gentechnikgesetz (GenTechG)
  • Biostoffverordnung (BioStoffV)
  • Energieeinspargesetz (ENEG)
  • Umweltschadensgesetz

Privates Umweltrecht

  • Rechtsprechung nach Zivilgericht
  • Beteiligt: Bürger ↔ Bürger
  • Ziel: Ausgleich d. Interessen
  • Beispiel:
    • Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)/ § 823 Schadensersatzpflicht, § 906 
    • Zuführung unwägbarer Stoffe

Umweltstrafrecht

  • Beteiligt: Staat ↔ Bürger
  • Rechtsprechung: Strafgericht
  • Ziel: Strafverfolgung
  • Strafgesetzbuch (StGB)
  • Beispiel: § 324 Gewässerverunreinigungen

Organisation des betrieblichen Umweltmanagements

  • Verantwortungen im Betrieb
  • Unternehmer
  • Leitende Angestellte / Vorgesetzte
  • Alle Mitarbeiter

Einführung eines Umweltmanagements

Bestandsaufnahme

  • Aufnahme aller verwendeten Umweltaspekte
  • Aufnahme aller „Stoff- u. Energieflüsse“ im Unternehmen
  • Zusammenfassen der Anlagendaten
  • Analyse der letzten Verbrauchsabrechnungen
  • Vorhandene Daten?

Umweltpolitik

  • Oberste Leitung :
    • Definiert die Umweltpolitik
    • Verpflichtet sich zur kontinuierlichen Verbesserung
    • Verpflichtet sich alle relevanten Gesetze einzuhalten
    • Macht die U-Politik allen Mitarbeitern bekannt
    • Macht U-Politik der Öffentlichkeit zugänglich

Planung

  • Umweltkonzept aufbauen:
    • Stoff- u. Energieflüsse zuordnen
    • Umweltaspekte definieren
    • um Verbräuche / Mengen entsprechenden Anlagen und Prozessen zuzuordnen
    • um genaue Verbrauchs- u. Mengendaten jeder einzelnen Anlage / 
    • Prozesse zu erhalten
    • um mögliche Schwachstellen zu identifizieren

Implementierung

  • Daten der Bestandsaufnahme Unternehmensbereichen zuordnen
  • Ressourcen für den Aufbau eines UMS bereitstellen
  • Mitarbeiter für das Thema Umwelt sensibilisieren
  • Umweltdaten sammeln

Umweltkennzahlen

  • Umweltleistungskennzahlen
    • Stoff und Energiekennzahlen
    • Infrastruktur- u. Verkehrskennzahlen
  • Umweltmanagementkennzahlen
    • System- und Bereichs-bewertende Kennzahlen
  • Umweltzustandskennzahlen
    • Kennzahlen zum Zustand von Wasser, Luft, Boden, Flora, Fauna → Wird durch externe Stellen erhoben
  • Stoff- und Energiekennzahlen (Input ↔ Output)
    • Material, Wasser, Energie, Produkte, Abfall, Abwasser, Emissionen
  • Infrastruktur- und Verkehrskennzahlen
    • Anzahl Maschinen, Anlagen, Produktkilometer, Entsorgungsweg
  • System-bewertende Kennzahlen
    • Beschwerden, Umweltkosten, Systemumsetzung
  • Bereichs-bewertende Kennzahlen
    • Beschaffung, interne / externe Kommunikation, Schulungen, Personal, Sicherheit

ABC-Analyse

Qualitative Bewertung der ökologischen, gesellschaftlichen u. rechtlichen Kriterien

  • A-Einstufung: großes ökologisches Problem u. sofortiger Handlungsbedarf
  • B-Einstufung: ökologisches Problem u. mittlerer Handlungsbedarf
  • C-Einstufung: Keine ökologischen Probleme u. kein Handlungsbedarf

1 Einhaltung rechtlicher u. politischer Rahmenbedingungen:

  • A1 = Gesetzliche Anforderungen werden nicht eingehalten
  • B1 = Gesetzgeber plant Verschärfung
  • C1 = Gesetzliche Anforderungen werden eingehalten u. es werden keine Verschärfungen geplant

2 Gesellschaftliche Anforderungen:

  • A2 = Produkt steht unter ständiger Kritik
  • B2 = Gesellschaft fordert strengere Regelungen
  • C2 = keine Kritik

3 Gefährdungs- u. Störfallpotential:

  • A3 = hohes Gefährdungs- u. Störfallpotential
  • B3 = mittleres Gefährdungs- u. Störfallpotential
  • C3 = kein Gefährdungs- u. Störfallpotential

4 Umweltkosten u. Produktivitätsverluste:

  • A4 = hohe Umweltkosten u. Produktivitäts-verluste
  • B4 = mittlere Umweltkosten u. Produktivitäts-verluste
  • C4 = keine Umweltkosten u. Produktivitäts-verluste

5 Beeinträchtigung d. Umwelt:

  • A5 = hohe Beeinträchtigung d. Umwelt
  • B5 = mittlere Beeinträchtigung d. Umwelt
  • C5 = keine Beeinträchtigung d. Umwelt

6 Verbrauch nichtregenerativer Energien:

  • A6 = hoher Verbrauch an nichtregenerativer Energien
  • B6 = mittlerer Verbrauch an nichtregenerativer Energien
  • C6 = Einsatz von regenerativer Energien

ABC und XYZ Analyse (Quantifizierung)

  • X: dauerhafte Umwelteinwirkung / hoher Mengenverbrauch
    • (Mengenanteil am Gesamtprodukt: 10-100%)
  • Y: kurzfristige Umwelteinwirkung / kurzfristiger Mengenverbrauch
    • (Mengenanteil am Gesamtprodukt: 1-10%)
  • Z: keine Umwelteinwirkung / kein Mengenverbrauch
    • (Mengenanteil am Gesamtprodukt: <1 %)

Hauptfokus: RISIKOMANAGEMENT

  • Produktlebenszyklus mit Vor- und Nachgelagerten Prozessen (Transport, Lagerung)
  • Überwachungsverantwortung der Geschäftsführung
    Kunde

  • Risikobasiertes Denken:
  • Abschnitt 4 „Kontext der Organisation“
    • Die Organisation muss die Risiken festlegen, welche einen Einfluss auf ihre QM-Planungen haben könnten
  • Abschnitt 5 „Führung“
    • Die oberste Leitung muss sicherstellen, dass die Forderungen aus Abschnitt 4 umgesetzt werden
  • Abschnitt 6 „Planung für das Produkt“
    • Risiken müssen erkannt und Chancen ergriffen werden Abschnitt 8 „Betrieb “
    • Die Organisation wird aufgefordert Prozesse zu implementieren, die „Betriebs-“ Risiken zu berücksichtigt
  • Abschnitt 9 „Bewertung der Leistung“
    • Risiken und Chance müssen beobachtet, gemessen, analysiert und bewertet werden
  • Abschnitt 10 „Verbesserung“
    • Die Organisation muss auf Risiken und Chancen mit fortlaufender „Verbesserung” reagieren.

Umweltrecht

  • Umwelthaftungsgesetz (UmweltHG)
  • Gesetz über die Vermeidung und Sanierung von Umweltschäden (Umweltschadensgesetz - USchadG)
  • Bundesimmissionsschutzgesetz (BimSchG)
  • Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG)
  • Gefahrstoffrecht / Chemikaliengesetz
    • GHS = Global Harmonised System

  • Umwelthaftungsgesetz
    § 1 Anlagenhaftung bei Umwelteinwirkungen
    o Wird durch eine Umwelteinwirkung, die von einer im Anhang 1 genannten Anlage ausgeht, jemand getötet, sein Körper oder seine Gesundheit verletzt der eine Sache beschädigt, so ist der Inhaber der Anlage verpflichtet, dem Geschädigten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. • § 2 Haftung für nichtbetriebene Anlagen
    (1) Geht die Umwelteinwirkung von einer noch nicht fertiggestellten Anlage aus und beruht sie auf Umständen, die die Gefährlichkeit der Anlage nach ih- rer Fertigstellung begründen, so haftet der Inhaber der noch nicht fertigge- stellten Anlage nach § 1.
    (2) Geht die Umwelteinwirkung von einer nicht mehr betriebenen Anlage aus und beruht sie auf Umständen, die die Gefährlichkeit der Anlage vor der Ein- stellung des Betriebs begründet haben, so haftet derjenige nach § 1, der im Zeitpunkt der Einstellung des Betriebs Inhaber der Anlage war.
    § 3 Anwendungsbereich
    (1) Dieses Gesetz gilt für
    1. Umweltschäden und unmittelbare Gefahren solcher Schäden, die durch eine der in Anlage 1 aufgeführten beruflichen Tätigkeiten verursacht werden; o 2. Schädigungen von Arten und natürlichen Lebensräumen im Sinn des § 19
    Absatz 2 und 3 des Bundesnaturschutzgesetzes und unmittelbare Gefahren solcher Schäden, die durch andere berufliche Tätigkeiten als die in Anlage 1 aufgeführten verursacht werden, sofern der Verantwortliche vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt hat