Six Sigma


Erfahren Sie mehr über die Anwendung von Six Sigma im Rahmen der Prozessoptimierung und des Projektmanagements

Passend zu diesem Themengebiet bieten wir folgende Webinare an.

Grundlagen von Six Sigma

In diesem Online-Seminar möchten wir Ihnen das Thema Six Sigma näher bringen. Des Weiteren gehen wir auf die möglichen Bestandteile und den Prozessablauf eines Six Sigma Projektes ein.

Seminardauer: 8 Stunden (nach jeweils 1,5 Stunden wird eine kurze Pause durchgeführt / mehrere Termine möglich)

Inhalte:

  • Einführung in das Thema Six Sigma
  • Bestandteile DMAIC-Phasen
    • Define
    • Measure
    • Analyse
    • Improve
    • Control
  • Praxisorientierte Beispiele

Kosten:

  • 850,00 € netto zuzüglich 19% MwSt. als Online-Seminar (bis 12 Teilnehmer eines Unternehmens inklusive)

Kontakt

Bedeutung von „Sigma“?

  • Der griechische Buchstabe σ bezeichnet die Standardabweichung eines (normalverteilten) Prozesses mit dem Mittelwert μ (M).
  • Die Entfernung der Toleranzgrenzen vom Prozessmittelwert in Anzahl σ ist ein Maßstab für die Fähigkeit eines Prozesses, die Anforderungen zu erfüllen.

Lean vs. Six Sigma

Lean

  • Identifizierung was zwischen den wertschöpfenden Prozessschritten passiert?
    • Untersuchung organisatorischer und logistischer Zusammenhänge
    • Optimierung von Material- und Informationsfluss
    • Vermeiden von Verschwendung (Zeit, Material)
  • Die entsprechende Umsetzung erfolgt im Rahmen von KVP in Projekten

Six Sigma

  • Betrachtung was in den wertschöpfenden Prozessschritten passiert?
  • Untersuchung funktionaler Zusammenhänge
  • Reduktion der Streuung
  • Vermeidung von Fehlern
  • Die Umsetzung erfolgt in Verbesserungsprojekten

Grundprinzipien von Six Sigma

  • Kundenorientierung
    • Die Qualität wird durch den Kunden definiert
      • Voice of the customer - VOC
    • Die Qualität ist messbar und hat Toleranzen
      • Criticals to quality - CTQ‘s
    • Die Qualität wird in Prozessen hergestellt.
  • Prozessorientierung
    • In allen kundenrelevanten Prozessen wird eine Prozessfähigkeit von Six Sigma angestrebt = Fehlerquote von 3,4 ppm = Fehlerfreiheit
    • Der Einsatz von Ressourcen zur Leistungserbringung muss die notwendigen Kosten berücksichtigen
    • Soll / Ist-Abgleich
  • Ergebnisverbesserung
    • Kein over-engineering betreiben, sondern an den
    • Kundenbedürfnissen orientiert

DMADV bei der Entwicklung neuer Produkte oder Prozesse

  • Define:
    • Definition der Kunden
    • Ermittlung der Bedürfnisse
    • Formulierung der Projektziele
  • Measure:
    • Bestimmen der Kundenanforderungen (Lasterhaft; VOC / CTQ‘s)
    • Messen und spezifizieren
  • Analyze:
    • Produktdefinition (Pflichtenheft)
    • Lösungskonzepte erarbeiten
    • Evaluierung
    • Auswahl der besten Lösung
  • Design:
    • Entwicklung des Produktes oder Prozesses
    • Test der Design-Komponenten, Prototyp
  • Verify:
    • Verifizierung der Entwicklungsergebnisse
    • Freigabe des Designs, sofern die Anforderungen erfüllt wurden

Fehlerquote in Abhängigkeit von Sigma

Sigma-Level Fehleranteil PPM Ausbeute
1 69,1 % 691.462 ppm 30,9 %
2 30,9 % 308.538 ppm  69,1 %
3 6,68 % 66.807 ppm 93,32 %
4 0,621 % 6.210 ppm  99,379 %
4,5 0,135 % 1.350 ppm 99,865 %
5 0,023 % 233 ppm 99,977 %
6 0,00034 % 3,4 ppm 99,99966 %

Qualifikationsstufen in Six Sigma

  • Champions
  • Green Belt
  • Black Belt
  • Master Black Belt
  • Executives

SIPOC = Supplier-Input-Process-Output-Customer

Analysieren Sie den zu optimierenden Prozess Mithilfe der SIPOC Methode

  • Supplier:
    • Interner bzw. externer Lieferant für den Prozess
  • Input:
    • Eingangsgrößen, welche der Prozess verarbeitet
  • Process:
    • Prozessauflauf mit Unterprozessen
  • Output:
    • Prozessergebnis (Informationen, Dokumente, Bauteiel, ...)
  • Customer:
    • Interner bzw. externer Kunde, welcher die Prozessergebnisse beurteilt (z. B. Kundenzufriedenheit, statistische Prozesssteuerung, ...)

 

 

Kano Modell / Kundenbedürfnistabelle

  • Was fordert mein Kunde / Was wünscht mein Kunde
    • Zufriedenheit des Kunden sicherstellen
  • Wiehoch ist der Erfüllungsgrad der Anforderungen

Projektkommunikation

  • Festlegung der verbindlichen Kommunikationsanforderungen

Kick-off-Meeting

  • Alle Beteiligten des Projektes sind zu informieren

Stakeholder-Management

  • Klären Sie, wer die Verantwortlichen für das Six Sigma Projekt sind

Risikomanagement

  • Welche Risiken sind gegenwärtig vorhanden
    • Risikobewertung z. B. mithilfe der FMEA

Budgetplanung

  • Budgetplanung und Freigae durch die oberste Leitung

RACI-Chart

  • Darstellung der Verantwortlichkeiten
  • Responsible
    • Durchführungsverantwortung
  • Accountable
    • Kosten-, bzw. Gesamtverantwortung
  • Consulted
    • zu Beteiligende Person mit Wichtigkeit für das Projekt
  • Informed
    • Informationsrecht

Ressourcenplanung

  • Was ist notwendig, um das Projekt durchführen zu können
    • Zeit, Budget, Personal, Wissen

Zeitplanung

  • Wann erwarten Sie welche Ergebnisse im Projekt

Netzplan

  • Zur Beschreibung von Wirkzusammenhängen

Abhängigkeitsbetrachtung

  • Welche Faktoren hängen voneinander ab?

SIPOC

  • Supplier
    • Lieferant des Prozesses
  • Inputs
    • Prozesseingaben
  • Prozess
    • Prozessablauf
  • Outputs
    • Prozessergebnisse
  • Customer
    • Kunde des Prozesses

Multigenerationenplan

  • Unterteilen Sie Ihre Projektziele in einzelne Level

Projektmanagement

  • Koordination der Aufgaben der entsprechenden Phase

Nutzenrechnung

  • Sind die angestrebten Ziele wirtschaftlich bzw. tragen diese zur Zielbildung bei?

Project Charter

  • Hiermit wird das Projekt formell bestätigt

Cp- / Cpk-Wert

Prozessfähigkeit und Prozessstabilität

Datentransformation

  • Datenaufbereitung
  • Erzeugung von Variablen
  • Datenbereinigung und –standardisierung

Span / Perzientilabstand

  • Span = größter Wert - kleinster Wert
  • Perzientilabstand = Abweichung vom Zielwert

Yield

  • = Ausbeute

Defects per Unit (DPU)

  • Defekte pro einer Million Möglichkeiten

Parts per Million (ppm)

  • Teile pro Million

Defects per Million Opportunities (DPMO)

  • Fehler pro pro eine Million gefertigter Bauteile / durchgeführter Dienstleistungen

Prozessleistung

  • Wie fähig ist Ihr Prozess?
  • Wie wirschaftlich ist Ihr Prozess?

Streuungsparameter

  • Wie sehr schwanken Ihre gemessenen Daten um den Mittelwert

Lageparameter

  • Modus, Median, Arithmetisches Mittel

Regelkarten

  • Aufzeichnung und Visualisierung der Messdaten

Wahrscheinlichkeitsnetz

  • Untersuchung eines statistischen Merkmals im Hinblick einer Wahrscheinlichkeitsverteilung

Diagramme

  • Visualisierung der gewonnenen Daten

Qualität der Daten

  • Beurteilung der verlässlichkeit der Datenquellen

Linearität und systematische Messabweichungen

Messsystemanalyse

Stichprobenstrategie

  • Wann werden wieviele Messdaten erhoben?

Operationale Definition

  • Definition von Wertebegriffen wie gut, schlecht, ...

 

 

Hauptursachen ableiten

Ursache-Wirkungs-Diagramm

  • Welchen EInfluss hat ein Aspekt?

Response Surface Methode

Variationsreduktion

DOE - statistische Versuchsplanung

DOE teilfaktorielle Versuchspläne

DOE vollfaktorielle Versuchspläne

Logische Regression

Einfache lineare Regression

  • Eine abhängige Variable wird durch eine unabhängige Variable beschrieben (Einflussgröße und Zielgröße

Korrelationskoeffizient

  • Ist ein Maß für einen linearen Zusammenhang von mindestens zwei intervallskalierten Merkmalen

ANOVA - Varianzanalyse

zweifaktorielle Varianzanalyse

einfaktorielle Varianzanalyse

Hypothesentests

Kofidenzintervall

Datenschichtung

  • Wie sind die Daten verteilt?

Daten analysieren

  • Welche Auffälligkeiten gibt es?

Prozessflussanalyse

Kapazitätsanalyse

Prozesseffizienz

Zeitanalyse

Wertanalyse

Prozessanalyse

FMEA

Erfahren Sie mehr über die Qualitätsmethode

Diagramme

  • Visualisierung der gewonnen Daten

 

Rollout

  • Umsetzung der geplanten Maßnahmen

Risikoanalyse

  • Identifizierung möglicher bewertbarer Risiken und Chancen

Implementierungsplan

  • Was soll wie umgesetzt werden

Pilot

  • Umsetzung anhand eines beispielhaften Projektes / Prozesses

Reaktionsplan

  • Definieren Sie, was zutun ist, wenn das gewünschte Ergebnis nicht eintritt

Prozessteuerung Vorbereiten

  • Welche Möglichkeiten haben Sie auf den Prozess / das Projekt einzuwirken

Kosten-Nutzen-Analyse

  • Welchen Mehrwert hat die Maßnahme XY gebracht?

Soll-Prozessdarstellung

  • Wie soll der Prozess in optimaler Form ablaufen?

Pugh-Matrix

  • Identifikation und Bewertung des bestmöglichen Konzeptes nach vorher festgelegten Kriterien

Platzzifferverfahren

  • Priorisieren Sie Alternativen

N/3-Methode

  • Reduktion der Alternativen
    • vorgegebene Punkte werden auf die möglichen Alternativen verteil - es folgt eine Priorisierung

Aufwand-Nutzen-Matrix

  • Mit welchem Aufwand erreichen Sie welchen Nutzen?

Musskriterien

  • Welches sind Aspekte, die unbedingt eingehalten werden müssen

Affinitätsdiagramm

  • Zeigt Abhängigkeiten untereinander

Brainwriting

  • Dokumentieren Sie Ihre Gedanken wertfrei

Prozessfluss und Prozesslogik

  • Beachtung der Transporte und Lagerungen zwischen einzelnen Prozessschritten

Losgrößenbestimmung

  • Wie groß ist die optimale Losgröße um einen optimalen Fertigungsfluss zu realisieren?

Generisches Pull-System (GPS)

  • Ziel ist es die Produktion dem tatsächslichen Bedarf anzupassen (Variation der Durchlaufzeiten)

Total Productive Maintenance (TPM)

Rüstzeitreduzierung

Theory of Contraints (TOC)

  • Was ist der Engpass in Ihrem System / Projekt / Prozess
  • Durch was wird der Engpass bestimmt?

Arbeitsplatzlayout

  • Visualisierung des Arbeitsplatzes
  • Welche Informationen sind wo zufinden
  • Wie soll der Arbeitsplatz ausgestattet sein
  • Wie sind die benötigten Gegenstände anzuordnen

5S-Methode

 

Lösungen ableiten

  • Was ist unter Berücksichtigung aller Aspekte die wirtschaftlichste und beste Lösung

 

 

KVP Kontinuierliche Verbesserung

Projektabschluss

  • Formeller Projektabschluss

Projektdokumentation

  • Verfassen eines Projektberichtes

Audits

  • Kontrolle der Vorgaben in Form von Audits

Glass Wall Management

  • Transparenz
  • Kommunikation
  • Problemlösung
  • KVP

Prozesssteuerungsteam

  • Wer ist für die Kontrolle der Prozessergebnisse / Projektergebnisse zuständig?

Dashboard / Kennzahlencockpit

  • Zentrale Kennzahlenüberwachung

Control Charts / Regelkarten

  • Messwertaufzeichnung

Visuelles Management

  • Visuelle Darstellung der gewonnenen Ergebnsisse

Prozessdokumentation

  • Dokumentation des neuen Prozessstandards

 

 

 


 

 



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