Abfallbeauftragter


Erfahren Sie mehr über die Aufgabenbereiche der Abteilung

  • Ziel und Zweck:
    • Ziel dieser Position ist es gemäß der gesetzlichen Vorgabe eine kontrollierte Entsorgung von Abfällen sicherzustellen. Die Benennung eines Abfallbeauftragten hängt von der zu entsorgenden Abfallmenge und deren Gefährdung ab
    • In den §§ 58-60 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) ist die Bestellung des Betriebsbeauftragten für Abfall sowie dessen Pflichten und Aufgaben festgelegt
  • Verantwortung:
  • Ausführende Mitarbeiter:
  • Mitwirkende:
    • Mitarbeiter des betroffenen Bereichs
  • Information an:

Aufgaben

  • Abfallbeauftragte berät die Geschäftsführung (Betreiber)
  • Überwachung der Abfälle von ihrer Entstehung / Anlieferung bis zu ihrer Verwertung / Beseitigung (§ 60 Abs. 1 Nr. 1 KrWG)
  • Überwachung der Einhaltung von gesetzlichen und behördlichen Auflagen (§ 60 Abs. 1 Nr. 2 KrWG)
  • Überwachung des Betriebes und seiner Infrastrukturen (§ 60 Abs. 1 Nr. 2 KrW-/AbfG)
  • Aufklärung über schädliche Umweltauswirkungen, welche von Abfällen ausgehen können (§ 60 Abs. 1 Satz 3 KrWG)
  • Begutachtung unter Berücksichtigung der Kreislaufwirtschaft ( § 60 Abs. 1 Nr. 4 KrWG)
  • Verbesserung des Entsorgungsverfahrens (§ 60 Abs. 1 Nr. 5 KrWG)
  • Erstellung eines Jahresberichtes über die getroffenen und beabsichtigten Maßnahmen (§ 60 Abs. 2 KrWG)

Gesetzliche und behördliche Anforderungen

  • Stellungnahme zu abfallrelevanten Entscheidungen des Betreibers, z.B. Einführung von neuen Verfahren, Erzeugnissen und Investitionen (§ 56 Abs. 1 BImSchG)
  • Vortragsrecht bei der Geschäftsleitung (§ 57 BImSchG)
  • Benachteiligungsverbot (§ 58 BImSchG)
  • Kündigungsschutz (§ 58 BImSchG)

Kundenanforderungen

  • Verantwortungsvoller Umgang mit Abfällen
  • Recycling Anforderungen bei der Entwicklung neuer Produkte sind zu berücksichtigen

Potentielle Risiken

  • Nichtbeachtung der gesetzlichen und behördlichen Rahmenbedingungen
  • Nichtbeachtung der Entsorgungsvorgaben des Unternehmens
  • Unkontrollierte Entsorgung gefährlicher Abfälle

Ist-Situation

  • Übernehmen Sie die aufgeführten potentiellen Risiken und definieren Sie nun, ob diese Risiken bei Ihnen im Unternehmen auftreten können bzw. eventuell bereits abgesichert sind
  • Definieren Sie die derzeitig etablierten Vermeidungs- und Entdeckungsmaßnahmen
  • Bewerten Sie die Risiken z. B. mit der FMEA-Methode

Planung

  • Definieren Sie einen Maßnahmenplan, um die derzeitigen Risiken abzumildern bzw. zu beseitigen („Chancen“)
  • Beachten Sie die Wirksamkeitsprüfung getroffener Maßnahmen
  • Die veränderte Situation stellt nun die neue Ist-Situation dar

 

 

 

 


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