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Unterstützungsprozess - Lenkung fehlerhafter Produkte

prozessperformance-1805-d.jpgProzessinformationen:

  • Prozessziel:

    • Zielsetzung dieses Prozesses ist es, fehlerhafte bzw. fehlerverdächtige Produkte getrennt zu behandeln, um eine weitere Bearbeitung oder Auslieferung an den Kunden wirksam zu vermeiden

  • Verantwortung:

    • Geschäftsführung

    • Produktionsleitung

  • Ausführende Mitarbeiter:

    • Arbeitsvorbereitung

    • Produktion

    • Qualitätssicherung

  • Mitwirkende:

    • Mitarbeiter der jeweils betroffenen Bereiche

  • Information an:

    • Geschäftsführung

    • Produktionsleitung

Verbindliche Anforderungen (gesetzliche- & behördliche Anforderungen / Kundenanforderungen)

  • Produktsicherheits- und Produkthaftungsgesetz

  • Sowohl Kunden- als auch Normforderung

Prozessrisiken (Risiken und Chancen) - Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement:

  • Keine Beachtung der Prozessvorgaben im Umgang fehlerhafter Produkte

  • Nicht qualifizierte Mitarbeiter

  • Fehlerhafte Teile gelangen zum Kunden

  • Fehlerhafte Produkte verursachen einen Schaden bzw. Unfall

IST-Situation:

  • Übernehmen Sie die aufgeführten potentiellen Risiken und definieren Sie nun, ob diese Risiken bei Ihnen im Unternehmen auftreten können bzw. eventuell bereits abgesichert sind

  • Definieren Sie die derzeitig etablierten Vermeidungs- und Entdeckungsmaßnahmen

  • Bewerten Sie die Risiken z. B. mit der FMEA-Methode

Planung:

  • Definieren Sie einen Maßnahmenplan, um die derzeitigen Risiken abzumildern bzw. zu beseitigen („Chancen“)

  • Beachten Sie die Wirksamkeitsprüfung getroffener Maßnahmen

  • Die veränderte Situation stellt nun die neue Ist-Situation dar

Notwendige Umsetzung

Qualitätsmanagement:

  • Beachtung der Prozessvorgaben im Umgang fehlerhafter Produkte

  • Qualifizierung der Mitarbeiter

  • Fehlerhafte Teile sind zu separieren

Prozessstruktur

Input:

  • Fehlerhaftes Produkt in der Fertigung

  • Prüfergebnis

  • Fehlermeldung

Output:

  • Nacharbeit

  • Sperrzettel

  • Rücklieferung

  • Gesperrtes Produkt

Wechselwirkungen:

  • Qualitätssicherung

  • Wareneingang

  • Produktion

Ressourcen:

  • Prüfmittel / Messsystem

  • Qualitätssicherung

  • Sperrlager

Prozessablauf

  1. Fehlerverdächtiges Produkt wird identifiziert

  2. Fehlerverdächtiges Produkt wird gekennzeichnet und in Sperrlager verbracht

  3. Sperrzettel wird ausgefüllt

  4. Prüfung ob komplette Charge betroffen ⁃ Wenn ja: weiter mit Punkt 5 / Wenn nein: weiter mit Punkt 6

  5. Komplette Charge kennzeichnen und sperren und in Sperrlager verbringen und Produktion anhalten ⁃ Bestand kontrollieren _ Info an Lagerhaltung / Ggf. Entsorgung / Suche nach freigegbene Lieferanten / „Prozess Abfallmanagement“

  6. Ursachenanalyse durchführen und Maßnahmen planen / umsetzen

  7. Fehler behoben? ⁃ Wenn nein: weiter mit Punkt 6 / Wenn ja: weiter mit Punkt 8

  8. Information an Maßnahmenteam: Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahme erbracht

Prozesskennzahlen

  • Anzahl gesperrter Produkte in einem bestimmten Zeitraum

Mitgeltende Unterlagen

  • Fehlersammelkarte

  • Sperrzettel

  • Qualitätsaufzeichnungen

Turtle-Modell

Input:

  • Fehlerhaftes Produkt in der Fertigung

  • Prüfergebnis

  • Fehlermeldung

Womit?

  • Prüfmittel / Messsystem

  • Qualitätssicherung

  • Sperrlager

Mit Wem?

  • Qualifizierte Mitarbeiter

Kennzahlen:

  • Anzahl gesperrter Produkte in einem bestimmten Zeitraum

Dokumente:

  • Fehlersammelkarte

  • Sperrzettel

  • Qualitätsaufzeichnungen

Risiken:

  • Keine Beachtung der Prozessvorgaben im Umgang fehlerhafter Produkte

Output:

  • Nacharbeit

  • Sperrzettel

  • Rücklieferung

  • Gesperrtes Produkt

Prozessoptimierung

  • Regelmäßige Auditierung dieses Prozesses

Additional topics

Requirements & Audits

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