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Qualitätsmanagement

Was bedeutet Qualität?

  • Zufriedenheit des Kunden

  • Die Anforderungen des Kunden kennen

  • Übereinstimmung zwischen IST und SOLL

  • Fehlerfreie u. zielgerichtete Dienstleistung bzw. Produktion

  • Fehlerfreies Produkt

  • ...

Entwicklung von Qualitätsmanagement

  • 1950 Endkontrolle eines Produktes „made in germany“

  • 1970/80 Qualitätssicherung während der Produktion

  • 1990 Verpflichtung des Managements, sowie vermehrte Einbeziehung der Mitarbeiter

  • 2000 Qualitätsmanagement (Qualität wird geplant)

  • Heute Total Quality Management

Normenüberblick Qualitätsmanagement

  • DIN EN ISO 9000:2005 Grundlagen und Begriffe

  • DIN EN ISO 9001:2008 Anforderungen der Nachweisnorm

  • DIN EN ISO 9001:2015 Grundlagen und Begriffe

  • DIN EN ISO 9001:2015 Anforderungen der Nachweisnorm

  • ISO 13485 QM für Medizinprodukte (keine High-Level Struktur)

  • DIN EN ISO 9004:2009 Leiten und Lenken für den nachhaltigen Erfolg

  • ISO/TS 16949:2009 Nachweisnorm ausschließlich für produzierende Unternehmen

  • IATF 16949:2016 Nachfolgenorm der ISO/TS 16949:2009

  • EN 9100 bietet den Rahmen eines Qualitätsmanagementsystems für Organisationen in der Luftfahrtindustrie, der Raumfahrt- und der Verteidigungsindustrie

    • Qualitätsmanagementnormen der NATO für die Rüstungs- und Verteidigungsindustrie, die eine einheitliche Qualitätssicherung für militärische Produkte und Dienstleistungen sicherstellt

    • AQAP Normenreihe:

      • AQAP 2110 Zusatzforderungen im QM

      • AQAP 2131 legt die Vorgehensweise bei Endprüfungen und Tests fest 

      • AQAP 2105 wird regelmäßig gesondert vertraglich vereinbart. Diese enthält Anforderungen für einen vom Auftragnehmer abzuliefernden, vertragsbezogenen Qualitätsmanagementplan

      • AQAP 2210 ergänzt die 2110 und 2310 um softwarespezifische Qualitätssicherungsanforderungen

      • AQAP 2310 ist speziell für Leistungserbringer (wie Herstell-, Zulieferbetriebe und andere) im Rahmen besonders komplexer Projektierungen im Bereich der Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungswirtschaft vorgesehen (Die Norm enthält die Anforderungen der Europäische Norm 9100, ebenfalls ergänzt durch NATO North Atlantic Treaty Organization-Zusatzbestimmungen

Qualitätsmanagement vs. Qualitätsmanagementsystem

Qualitätsmanagement

  • „Aufeinander abgestimmte Tätigkeiten zum Lenken und Leiten einer Organisation bezüglich der Qualität“

  • Qualitätsmanagementsystem

  • „Managementsystem zum Leiten und Lenken einer Organisation bezüglich der Qualität“

QM-System = Das Unternehmen

  • Das Unternehmen wird im Verlauf der Wertschöpfungskette systematisch und stetig verbessert

  • Kontinuierliche Verbesserung soll in allen Bereichen angestrebt werden

  • Die Rahmenbedingungen dazu stellt die Aufbauorganisation

  • Die Ablauforganisation stellt die einzelnen Arbeitsabläufe im Detail dar

Ziele des Qualitätsmanagements

  • Um das betriebliche Managementsystem nachhaltig und kontinuierlich zu verbessern

  • Ziele sind in Maßnahmenplänen mit entsprechenden Verantwortlichkeiten und festen Terminen zu dokumentieren

  • Die Wirksamkeit der Ziele ist zu ermitteln

Beispiele für Ziele

  • Kundenbeziehungen fördern

  • Neue Märkte erschließen

  • Qualitätssteigerung im Produktionsprozess XY

  • Optimierung der Abteilung XY

  • Leistungskennzahl des Prozesses XY verbessern um 2 %

  • ...

Externe Qualitätsziele

  • Imagegewinn

  • Sichere Darstellung nach Außen (Erfolgssicherung)

  • Kundenorientierung

  • Zufriedenheit

Interne Qualitätsziele

  • Kosteneinsparung

  • Transparente Abläufe

  • Einbeziehung aller Mitarbeiter

  • Zeiteinsparung durch strukturierte Abläufe

  • Risiken kennen u. minimieren

  • (Produkthaftung, rechtliche Auflagen)

  • Kenntnisse über eigene Stärken und Schwächen

Entwicklung der Methodenbausteine

  • TQM

    • Management u. Controlling

    • Balance Score Card (BSC)

    • Risikoanalysen

  • Qualitätssicherung

    • Marktorientierung, Projektmanagement, EDV-Lösungen

  • Qualitätskontrolle

    • Prüforientiert, statistische Prozesslenkung (SPC)

Anforderungen an Kennzahlen

  • Eindeutigkeit

  • Objektivität

  • Aktualität

  • Kontrollierbarkeit

  • Reproduzierbarkeit

  • Nachvollziehbarkeit

  • Berücksichtigung aller bestimmenden Faktoren

Grundsätze des Managementsystems

  • Kundenorientierung

  • Anforderungen des Kunden kennen

  • Anforderungen strukturiert umsetzen

  • = Kundenzufriedenheit

Führung

  • Führung im Einklang der Organisation

  • Schaffung der inneren Struktur zur Zielerreichung

Einbeziehung der Mitarbeiter

  • Vollständige Einbeziehung der Mitarbeiter auf allen Organisationsebenen

  • Erhöht den Nutzen und fördert die Zielerreichung

Prozessorientierter Ansatz

  • Effektivere Zielerreichung durch:

    • Betrachtung der Schnittstellen

    • Identifizierung möglicher Risiken

    • Strukturierte Vorgehensweise

    • Gezielter Ressourceneinsatz

    • Im gesamten Prozess

  • Herausarbeiten der Unternehmensprozesse

  • Prozesse dazu anhand der Wertschöpfungskette betrachten

  • Wechselwirkungen feststellen

  • Feststellung der Prozessleistung und Wirksamkeit

  • = Anstrebung einer ständigen Verbesserung der Prozesse

  • → Grundlage dazu bildet eine objektive und valide Messung um Vergleiche und Kennzahlen zu generieren

Systemorientiertes Management

  • Wechselwirkungen der Prozesse analysieren, um die Wirksamkeit und Effizienz des Systems zu erhöhen

Kontinuierlicher Verbesserung

  • Stetiges Ziel der Organisation ist die Verbesserung des gesamten Managementsystems

  • Verbesserung im Einklang mit den Kunden- und anderen Forderungen, wie gesetzliche- und behördliche Auflagen, Stand der Technik, Stand der Wissenschaft

  • Fehler als Chance

  • Kundenzufriedenheit

Sachbezogener Ansatz zur Entscheidungsfindung

  • Entscheidungen treffen aufgrund von:

    • Zahlen

    • Daten

    • Fakten

Vorteilhafte Lieferantenbeziehungen

  • Unternehmen und Lieferanten sind gegenseitig abhängige Einheiten

  • Die Qualität dieser Beziehung hat entscheidende Bedeutung für die Wertschöpfung beider Seiten

  • Stetige Qualifizierung der Lieferanten anstreben

IMS = Integriertes Managementsystem

  • Betrachtung mehrerer Ausrichtungen eines betrieblichen Managementsystems

  • Integrationsmöglichkeiten in folgende Verfahrensanweisungen:

    • Politik → Abgrenzungsbereich

    • Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

    • Dokumentenmanagement → Dokumentenlenkung

    • Internes Audit / Managementreview

    • Kennzahlenermittlung

    • Mitarbeiterschulung

    • …..

Vorteile der Kombination

  • Minimierung des administrativen Aufwands

  • Erleichterte Einführung der Managementsysteme

  • Überblick über das Ganze

  • Verbesserte Rechtssicherheit

  • Image

Lieferantenbewertung

  • Lieferantenvorauswahl / Potentialanalyse

  • Identifizierung der eigenen Produkt / Dienstleistungsqualität

  • Identifizierung der zugelieferten Rohstoffqualität

  • Risikoabsicherung / Produkthaftung

  • Lieferantenaudits

Merkmale eines Prozesses

  • Standardisierte Abfolge von Ereignissen mit definierter Länge (Anfangs- u. Endpunkt) einzelner Prozessschritte mit entsprechenden Verantwortlichkeiten und zugewiesenem Prozesseigner

  • Betrachtung der In- und Outputfaktoren

  • Betrachtung der Schnittstellen zu vor- und nachgelagerten Prozessen

Inhalte der Prozessbeschreibung:

  • Prozessziel

  • Geltungsbereich

  • Verantwortlichkeiten

  • Prozesseigner

  • Input- und Output-Faktoren

  • Wechselwirkung zu anderen Prozessen

  • >> Risikobetrachtung

  • Mitgeltende Unterlagen

  • Angaben zur Dokumentenlenkung

  • Die W-Fragen sollten sich daraus beantworten lassen

Unternehmensspezifische Prozesse

Unterscheidung in:

  • Managementprozesse

  • Kernprozesse

  • Unterstützungsprozesse

Managementprozesse

  • Um ein Unternehmen zu führen:

    • Managementsystem (Umwelt, Qualität, Energie. Arbeitssicherheit, IT-Sicherheit, Hygiene, Risiko)

    • Controlling

    • Führung

    • Unternehmensstrategie / -Vision

    • Internes Audit

    • Managementreview

(Kern-) Wertschöpfungsprozesse

  • … enthalten eine Reihe von Kernprozessen

  • Produktionswert – Vorleistungen = Wertschöpfung (Gewinn)

  • Von der Einteilung des Auftrags bis zum Endprodukt und der Entgegennahme durch den Kunden

  • … haben Kundenbezug und umfassen alle Tätigkeiten zur Realisierung d. Kundenbedürfnisse

  • … haben hohe strategische Bedeutung, daher sollten diese nicht out-gesourced werden

  • In Ihnen steckt das „Know-How“ d. Organisation

  • Beispiele: Auftragsaquirierung, Produktion, Auftragsabwicklung, Entwicklung

Unterstützungsprozesse

  • … unterstützen die Kernprozesse

  • … haben keinen Kundenbezug

  • … haben keine strategische Bedeutung

  • … können out-gesourced werden

  • Beispiele: Gebäudemanagement, EDV, FiBu

Prozesslandkarte

  • Abbilden der Wechselwirkungen Ihrer Prozesse

  • Dazu wenn möglich eine Bewertung der Stärke der entsprechenden zueinander in Wechselwirkung stehenden Prozesse

  • (schwach, mittel, hoch)

  • Analyse zur Verbesserung der Prozesse

Managementprozesse

  • Managementsystem / Strategie / Management

Kernprozesse

  • Planung / Entwicklung / Produktion / Vertrieb

Unterstützungsprozesse

  • EDV / Gebäudemanagement

Prozessbezogene Gefährdungen / Risiken

  • Einer der Grundvoraussetzungen der Normrevisionen ist es, die Risiken in und um einen Prozess zu kennen

Projektphasen

Vorprojektphase

  • Rahmenbedingungen definieren

  • Ressourcen identifizieren

  • Projektleitung?

  • Gesetzliche u. behördliche Bedingungen?

  • Checklisten entwerfen

Planungsphase

  • Zeithorizont definieren

  • Zwischenziele definieren (Milestones)

  • Zwischenzielen Aufgaben zuweisen

  • Erreichung der Zwischenziele messen

  • Bei Abweichung des Zeitplanes frühzeitig gegensteuern

  • Projektrisiken identifizieren

Realisierungsphase

  • Umsetzen der Planung

  • Berücksichtigung des Arbeitsschutzes

  • Investitionsphase

  • Einhaltung aller Zwischenziele

  • Messung der Realisierung

    • Korrekturen einleiten

Abschlussphase

  • Erfolgreiche Abnahme der Arbeiten durch den Auftraggeber

  • Teilebemusterung

Nachprojektphase

  • Lernen aus dem vergangenen Phasen um es das nächste Mal „noch besser“ zu machen

  • Datenaufbereitung, Abschlussbericht

Management-Dokumentation (Allgemeine Anforderungen)

  • Lesbarkeit

  • Auffindbarkeit

  • Archivierbarkeit

Unterscheidungen

  • Dokument

    • Spezifikationen (Vorgabedokument)

    • Aufzeichnung (Nachweisdokument)

  • Vorgabedokument

    • Unternehmens-Politik, -Ziele, Blankoformulare, Prozessbeschreibungen, ...

  • Nachweisdokument

    • Aufzeichnungen, Messprotokolle, ...

Dokumentationsanforderungen

  • Dokumentiert werden muss:

    • Unternehmenspolitik (Verpflichtungserklärung)

    • Managementziele

    • Dokumentierte Verfahren

    • Managementsystemrelevante Aufzeichnungen

Ressourcenstrom eines Prozesses

  • Um ein integriertes Managementsystem betreiben zu können, ist es notwendig diesen gazheitlich zu betrachten.

High Level Struktur

  1. Vorwort und Einleitung

  2. Normative Normative Verweisungen

  3. Begriffe und Definitionen

  4. Kontext der Organisation

  5. Führung

  6. Planung

  7. Unterstützung

  8. Betrieb

  9. Bewertung der Leistung

  10. Verbesserung

Hauptfokus: RISIKOMANAGEMENT

  • Produktlebenszyklus mit Vor- und Nachgelagerten Prozessen (Transport, Lagerung)

  • Überwachungsverantwortung der Geschäftsführung

  • Kunde


Risikobasiertes Denken:

  • Abschnitt 4 „Kontext der Organisation“

    • Die Organisation muss die Risiken festlegen, welche einen Einfluss auf ihre QM-Planungen haben könnten

  • Abschnitt 5 „Führung“

    • Die oberste Leitung muss sicherstellen, dass die Forderungen aus Abschnitt 4 umgesetzt werden

  • Abschnitt 6 „Planung für das Produkt“

    • Risiken müssen erkannt und Chancen ergriffen werden Abschnitt 8 „Betrieb “
      Die Organisation wird aufgefordert Prozesse zu implementieren, die „Betriebs-“ Risiken zu berücksichtigt

  • Abschnitt 9 „Bewertung der Leistung“

    • Risiken und Chance müssen beobachtet, gemessen, analysiert und bewertet werden

  • Abschnitt 10 „Verbesserung“

    • Die Organisation muss auf Risiken und Chancen mit fortlaufender „Verbesserung” reagieren.

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