Nachhaltigkeit & CSR


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Weitere Managementthemen in diesem Kontext:

 

 

Nachhaltigkeitsmanagement / Corporate Social Responsibility

Die Überprüfung der Nachhaltigkeitsaktivitäten im eigenen Unternehmen ist vergaberelevant!!!
Siehe VW-Konzern „S-Rating“

 


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Nachhaltigkeit & CSR

Grundlagen zum CSR- / Nachhaltigkeitsmanagement

Standards für Nachhaltigkeit und unternehmerische Verantwortung 

    ISO 14001, ISO 26000, SA 8000, ...

Rolle und Aufgaben des Nachhaltigkeits- /CSR-Managers

    Ziele, Aufgaben, Kompetenz, organisatorische EInbindung

Vom Umweltmanagement zum Nachhaltigkeitsmanagement

Kennzahlensysteme

Nachhaltigkeitsberichterstattung

Kundenanforderungen

praxisorientierte Beispiele

 

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Verantwortung

  • Ökonomischen, ökologischen und sozialen Zielen gerecht werden 
  • Leitbild des ehrbaren Kaufmanns
    • Glaubwürdigkeit
    • Ethische Standards haben überregionale Gültigkeit
    • Moral und Wirtschaftlichkeit kein Gegensatz sondern Bedingung
    • Auch mal „Nein“ sagen können
    • Produkte und Organisationsmethoden, deren Preis auch der Leistung entspricht
  • Skandale bei den Unternehmen führen zu verlustträchtigen Reputationsschäden und persönlichen Haftungsfällen
  • Verantwortlich handelnde Beschäftigte und Unternehmen 
  • Sicherung der Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Soziale Verantwortung

  • Diskriminierung ablehnen, Chancengleichheit herstellen, Diversity berücksichtigen 
  • Anerkennung der Menschenrechte, Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit 
  • Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen 
  • Schutz von Arbeitnehmervertretungen, Zusammenarbeit mit Sozialpartnern und Betriebsrat

Rechtliche Verantwortung

  • Verbraucherschutz
  • Produktsicherheit & Produkthaftung
  • Steuergesetze
  • Aktiengesetz
  • Strafgesetzbuch
  • Arbeitssicherheitsgesetze
  • Umweltgesetze
  • Sozialgesetzbuch

Vorgaben Interessierter Parteien

  • ISO 26000
  • SA 8000
  • CG Kodex
  • UN Global Compact

Freiwillige Vorgaben

  • Selbstverpflichtungen
  • Code of Conduct
  • Value Statement
  • ….

Ökonomische Verantwortung

  • Arbeitsplatzsicherung
  • Zahlungsfähigkeit
  • Sicherung von Marktanteilen
  • Sicherung der Lieferkette
  • Beachtung der Interessierten Parteien
  • Registrierung, Bewertung und Beschränkung von Stoffen und Materialien

Mindeststandards der Arbeitsbedingungen

  • Vermeidung von Umwelt- und Gesundheitsschäden
  • Arbeitszeit und Urlaub 
  • Gerechte Entgelte
  • Zusätzliche Sozialleistungen 
  • Qualifizierung
  • Beschäftigungssicherung und Restrukturierung 
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz - ISO 45001

Umweltbedingungen

  • Ökologie und Umweltschutz - ISO 14001
  • Betrachtung des Produktlebenszyklus
  • Produkte und Prozesse mit geringem Ressourcenverbrauch
  • Gefahrstoffmanagement 
  • Abfallmanagement & Recycling
  • Ressourceneffizienz
  • Logistik und Verkehr
  • Klimaschutz
  • CO2 Footprint

Verhaltensregeln

  • Unternehmenskultur und Image 
  • Verhalten von Führungskräften 
  • Einhalten von Gesetzen und Richtlinien - Rechtskataster
  • Korruption und Interessenkonflikte 
  • Umgang mit Nebentätigkeiten, Abgrenzung von Privatinteressen 
  • Engagement, Spenden und Sponsoring

Umsetzung im eigenen Unternehmen

  • Information und Einbeziehung der Beschäftigten 
    • Regelmäßige Schulungen
    • Zugänglich machen der Informationen durch Intranet, Firmenbroschüren, Meetings, …
  • Regelmäßige Durchführung von CSR-Audits / Nachhaltigkeitsaudits
  • Information und Einbeziehung von Geschäftspartnern und Zulieferern 
  • Maßnahmen zur Implementierung festlegen mit Wirksamkeitsprüfungen
  • Berichtswesen, Monitoring, Kontrolle - Kennzahlen
  • Import- und Exportkontrollen
  • Schutz vertraulicher Informationen - ISO 27001 / TISAX Informationssicherheit
  • Meldeverfahren bei Verstößen - Selbstanzeige
    • Konflikte und Folgen bei Verstößen 
    • Folgen bei Verstößen und Sanktionen

Compliance Management

  • Erstellen folgender Richtlinien in Bezug von Arbeitsbedingungen und Menschenrechten 
    • Kinderarbeit und junge Arbeitnehmer
    • Löhne und Sozialleistungen
    • Arbeitszeit
    • Zwangs- oder Pflichtarbeit und Menschenhandel 
    • Vereinigungsfreiheit und Tarifverhandlungen 
    • Arbeitsschutz 
    • Belästigung 
    • Nichtdiskriminierung

Compliance Management

  • Erstellen folgender Richtlinien in Bezug der Unternehmensethik 
    Korruption, Erpressung und Bestechung 

    • Datenschutz 
    • Finanzielle Verantwortung 
    • Offenlegung von Informationen 
    • Fairer Wettbewerb und Kartellrecht 
    • Interessenkonflikte 
    • Plagiate 
    • Geistiges Eigentum 
    • Ausfuhrkontrollen und Wirtschaftssanktionen 
    • Wahrung der Identität und Schutz vor Vergeltungsmaßnahmen

Compliance Management

  • Erstellen folgender Richtlinien in Bezug der Umweltstandards
    • Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen 
    • Wasserqualität und -verbrauch 
    • Luftqualität 
    • Management natürlicher Ressourcen und Abfallvermeidung 
    • Verantwortungsbewusstes Chemikalienmanagement

Nachhaltigkeitsanforderungen für direkte Zulieferer & indirekte Zulieferer

  • Berücksichtigung ist in folgenden Dokumenten möglich:
    • Qualitätssicherungsvereinbarung
    • Einkaufsbedingungen
    • Firmenrichtlinien
    • Lieferantenhandbuch
    • Allgemeine Geschäftsbedingungen
    • Lieferantenselbstauskunft
    • Auditierungsstandards

Organisationsführung

Rechenschaftspflicht

  • Die Rechenschaftspflicht über die sozialen Aspekte definiren sich aus folgenden Standards:
    • HGB, AktG, GmbHG, DCGK (Deutscher Corporate-Governance-Kodex) oder im Public-Corporate-Governance-Kodex

Transparenz

  • Transparenz gegenüber interessierten Parteien, wie Behörden, Nachbarn und Kunden gewährleisten

Ethisches Verhalten

  • Werte wie Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Rechtsschaffenheit berücksichtigen

Achtung der Interessierten Parteien

  • Identifizierung der interessierten Parteien
  • Welche interessierten Pareteien sind für das Unternehmen relevant
  • Welche Anforderung stellt die jeweilige interessierte Partei an das Unternehmen?
  • Wie ist die Zusammenarbeit mit den interessierten Parteien gewährleistet?

Achtung der Rechtsstaatlichkeit

  • Indentifizierung der für das Unternehmen relevanten gesetzlichen und behördlichen Vorgaben
  • Wie kann die Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit nachgewiesen werden?

Achtung internationaler Verhaltensstandards

  • ILO (International Labour Organization) 
  • UN Global Compact
  • Nach welchen zusätzlichen Standards ist ihr Unternehmen ausgerichtet?

Prozesse der Entscheidungsfindung

  • Welche strategischen und operativen Ziele wurden definiert?
  • Selbstverpflichtung und Rechenschaftspflicht 
  • Welche Maßnahmen wurden hierzu formuliert?
  • Wie sieht deren Wirksamkeitsprüfung aus?
  • Anreize zu schaffen, die gesellschaftliche Verantwortung zu leben
  • Faire Chancen für unterrepräsentierte Gruppen zu fördern etablieren
  • Kommunikationsprozesse mit den Anspruchsgruppen aufzubauen
  • Alle Mitarbeiterebenen zur gesellschaftlichen Verantwortung ermutigen

Menschenrechte

Gebührende Sorgfalt

  • Vorgaben zum Umgang mit den Menschenrechten als Orientierung für die eigenen Mitglieder sowie Partner formulieren
  • Verfahren zur organisationsweiten Integration dieser Vorgaben entwickeln
  • Methoden zur Beurteilung von gegenwärtigen und geplanten Aktivitäten auf Menschenrechte definieren
  • Maßnahmen zum Umgang mit negativen Auswirkungen definieren

Menschenrechte in kritischen Situationen

  • Folgenabschätzung zu folgenden Themen durchführen:
    • politisch instabile Länder
    • Armut
    • Dürren
    • Naturkatastrophen
    • Beteiligungen an Grund- und Rohstoffgewinnung
    • Räumliche Nähe zu indigenen Völkern
    • Kinderarbeit
    • Korruption
    • komplexe Wertschöpfungsketten

Mittäterschaft vermeiden

  • Eigene Produkte im Hinblick einer missbräuchlichen Verwendung prüfen
  • Umweltbezogene Umstände der Lieferanten prüfen
  • Vertragliche Beziehung zu Partnern prüfen in Bezug auf mögliche Menschenrechtsverletzungen
  • Beziehungen zu Partnern vermeiden, welche sich an unsozialen Aktivitäten beteiligen

Missstände beseitigen

  • Beschwerdemanagement / Beschwerdeprozess implementieren
  • Bewertung und Ableitung notwedniger Handlungsfelder

Diskriminierung und schutzbedürftige Gruppen

  • Schutzbedürftigen Gruppen:
    • Frauen und Kinder
    • Menschen mit Behinderung
    • Mikranten und Wanderarbeiter
  • Diskriminierung in Form von:
    • Ungleichbehandling wirtschaftlich
    • Abstammung
    • Rassismus 
    • Religion

Bürgerliche und politische Rechte

  • Leben des Einzelnen
  • Meinungs- und Redefreiheit
  • Versammlungs- und Vereinigungsrecht
  • Eigentum wahren
  • Zugang zur Rechtsstaatlichkeit

Wirtschaftliche, soziale und kuturelle Rechte

  • Lebenswegbetrachtung von Produkten und Dienstleistungen
  • Lernen ermöglichen
  • Wirtschaftlichkeit von Produkten und Dienstleistungen
  • Ressourceneinsparung
  • Kaufkraft der Bevölkerung beachten

Grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit

  • Keine Zwangs- oder Pflichtarbeit
  • Keine Kinderarbeit
  • Keine Dirskirminierung von Beschäftigten

Arbeitspraktiken

Beschäftigung und Beschäftigungsverhältnisse

  • Gesetzliche Pflichten des Arbeitsgebers beachten
  • Chancengleichheit für alle Erwerbstätigen sicherstellen und Diskriminierung vermeiden
  • Personenbezogene Daten und die Privatsphäre der Erwerbstätigen schützen
  • Menschenwürdige Arbeitsbedingungen sicherstellen

Arbeitsbedingungen und Sozialschutz

  • Arbeitsbedingungen müssen den nationalen Gesetzen und Vorschriften entsprechen
    • Arbeitsentgelte, Arbeitszeit, Ruhe- zeit, Urlaub, Mutterschutz, Arbeits- und Gesundheitsschutz
    • Löhne und sonstige Formen der Entlohnung in Übereinstimmung mit nationalen Gesetzen, Vorschriften
    • Gewährung von Sozialschutz für Erwerbstätige

Sozialer Dialog

  • Gewerkschaften / Versammlungsrecht
  • Vertretern der Erwerbstätigen

Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz

  • Betriebliche Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien beachten

Menschliche Entwicklung und Schulung am Arbeitsplatz

  • Arbeitsanweisungen
  • Betriebsanweisungen (Arbeitssicherheit / Maschinen / Gefahrstoffe)

Umwelt

  • Umweltverantwortung
  • Vorsorgeansatz befolgen
  • Verursacherprinzip der Haftung
  • Umweltrisikomanagement etablieren
  • Prodktlebenszyklus betrachten

Umwelt

Vermeidung von Umweltbelastung

  • Immissionsschutz
  • Gewässerschutz
  • Abfallmanagement
  • Gefahrstoffmanagement

Nachhaltige Nutzung von Ressourcen

  • Recycling
  • Nachhaltige Beschaffung sicherstellen
  • Rücknahmegarantien
  • Nachhaltigen Konsum fördern

Umweltschutz, Artenvielfalt und Wiederherstellung natürlicher Lebensräume

  • Nachteilige Auswirkungen auf die Biodiversität und die Leistungsfähigkeit von Ökosystemen identifizie, ren, beseitigen und minimieren
  • Bewahrung natürlicher Ökosysteme
  • Lebensräume von bedrohten Arten schützen

Fairer Betriebs- und Geschäftsbetrieb

Korruptionsbekämpfung

  • Korruptionsrisiken identifizieren und organisationspolitische Vorgaben einführen
  • Bewusstsein für Korruption und deren wirksame Bekämpfung stärken
  • Vorgaben definieren

Verantwortungsbewusste politische Mitwirkung

  • Rahmenbedingungen der OECD „OECD Principles für Transparency and Integrity in Lobbing"
  • Bewusstseins für verantwor-ungsbewusstes politisches Mitwirken und den Umgang mit Interessenkonflikten stärken

Fairer Wettbewerb

  • Wettbewerbsrecht beachten
  • Antidumpingmaßnahmen
  • Gesellschaftlichen Kontext beachtet und soziale Bedingungen, wie z.B. Armut nicht als Wettbewerbsvorteil nutzen

Gesellschaftliche Verantwortung in der Wertschöpfungskette fördern

  • Einkaufs-, Vertriebs-, und Vertragsvorgaben definieren
  • Verantwortungsvolles Lieferantenmanagement sicherstellen

Eigentumsrechte achten

  • Rechtmäßige Eigentumsansprüche für Nutzung oder Veräußerung definieren

Konsumentenanliegen

Faire Werbe-, Vertriebs- und Vertragspraktiken sowie sachliche und unverfälschte, nicht irrerührende Informationen

  • Auf Täuschung, Irreführung und Betrug verzichten
  • Transparente Lieferkette
  • Angaben zu Gesundheits- und Sicherheitsaspekten
  • Vollständige Angaben zu Standort, Postanschrift des Inverkehrbringers
  • Verträge in einer klaren, lesbaren und verständlichen Sprache
  • Angaben zu Preisen, Besonderheiten, Zahlungs- und Geschäftsbedingungen, Kosten, Vertragsdauer und Kündigungsfristen

Schutz von Gesundheit und Sicherheit der Konsumenten

  • Risiken bereits beim Produktdesign minimieren
  • Einsatz der FMEA Risikobewertung (Design-FMEA)
  • Chemikalien in den Produkten vermeiden oder eindeutig kennzeichnen
  • Sicherheitsinformationen auch mit international vereinbarten Sicherheitssymbolen kennzeichnen

Nachhaltiger Konsum

  • Negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit beseitigen oder minimieren
  • Produkte und Verpackungen so gestaltet, dass sie ohne Umstände mehrfach genutzt, wiederverwendet oder repariert werden können
  • Eigenschaften der Produkte erläutern

Kundendienst, Beschwerdemanagement und Schlichtungsverfahren

  • Streitbeteiligungsverfahren definieren
  • Einrichtung eines Kundendienstes
  • Hilfssysteme definieren

Schutz und Vertraulichkeit von Kundendaten

  • Datenschutz beachten (DSGVO, Telemedien- und Telekommunikationsgesetz, ...)
  • Datensammlung vermeiden
  • Über den Umgang mit personenbezogenen Daten kommunizieren
  • Etablierung eines Datenschutzbeauftragten