Kernprozess - Produktion


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Weitere Managementthemen in diesem Kontext:

 

 

Erfahren Sie mehr über diesen Unternehmensprozess:

Prozessinformationen:

  • Prozessziel:
    • Ziel dieses Prozesses ist es, eine effektive und effiziente Produktion unter Berücksichtigung aller relevanten Anforderungen sicherzustellen
  • Verantwortung:
    • Leitung der Produktion
    • Werksleitung
  • Ausführende Mitarbeiter:
    • Mitarbeiter der Produktion
  • Mitwirkende:
    • Prozess „Arbeitsvorbereitung“
  • Information an:
    • Produktion
    • Qualitätssicherung
    • Logistik

Fertigungsverfahren:

  • Additive Fertigung
  • Elektronik
  • Gießerei
  • Härterei / Wärmehandlung
  • Kunststoffverarbeitung
  • Lackierung
  • Oberflächenbehandlung
  • Stanz- und Umformtechnik
  • Schweißerei
  • Zerspannung

Angrenzende Themen der Fertigung:

  • Anlagenbau
  • Werkzeugbau
  • Konfektionierung
  • Montage
  • Rohstoffe (Chemie, Eisenerz, Kunststoffgranulat...)
  • Nacharbeits- und Sortierunternehmen

Verbindliche Anforderungen (gesetzliche- & behördliche Anforderungen / Kundenanforderungen)

  • Jeweils geltende gesetzliche und behördliche Vorgaben der relevanten Märkte und Länder
  • Jeweils geltende Kundenanforderungen wie VW Formel Q, Daimler SQMS, ...

Prozessrisiken (Risiken und Chancen) - Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement:

  • Falsch produzierte Teile
  • Missachtung des Produktionslenkungsplans
  • Missachtung der Prüfvorgaben
  • Nicht kalibrierte und freigegebene Prüfmittel befinden sich im Umlauf
  • Missachtung des Prozesses "Lenkung fehlerhafter Teile"
  • Nicht qualifizierte Mitarbeiter
  • Kontamination der Produkte wegen mangelnder technischer Sauberkeit

Umweltmanagement:

  • Nichteinhaltung der gesetzlichen und behördlichen Vorgaben
  • Nichtqualifizierte Mitarbeiter
  • Mangelhaftes Gefahrstoffmanagement
  • Keine umweltgerechte Entsorgung von Produktionsabfällen
  • In der Produktion werden umweltgefährdende Stoffe eingesetzt
  • In der Produktion können umweltgefährdende Stoffe freigesetzt werden

Energiemanagement:

  • Nicht qualifizierte Mitarbeiter
  • Unnötiges Waermlaufen bzw. Nachlaufen von Maschinen - Standby-Betrieb
  • Gleichzeitiges Anfahren mehrerer Anlagen erzeugt Spitzenlasten
  • Keine bzw. unzureichende Messdatenerfassung im HInblick der verbrauchten Ressourcen (Energieeinsatz)
  • Keine Sicherstellung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung
  • Das Hallentron bleibt bei jeder Jahreszeit unnötig offen
  • Hohe Heizkosten in der Produktion für Montagearbeitsplätze
  • Keine effiziente Auslastung der Maschinen

Arbeitssicherheitsmanagement:

  • Nichteinhaltung der gesetzlichen und behördlichen Vorgaben
  • Nichtqualifizierte Mitarbeiter
  • Maschinen sind ohne CE-Konformität im Einsatz
  • Mitarbeiter setzt Sicherheitseinrichtungen der Maschine außer Kraft
  • Mitarbeiter fasst in die Maschine und es kommt zu eienm Unfall
  • Mangelhaftes Gefahrstoffmanagement
  • Keine Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz
  • Keine Maschinenbetriebsanweisungen vorhanden
  • Mitarbeiter verfügen nicht über notwendige Führerscheine (Kran, Stabler, ...)
  • Fluchtwege sind zugestellt

IT-Sicherheitsmanagement:

  • Keine Mandantentrennung bei der Fertigung von Prototypenteilen
  • Nicht qualifizierte Mitarbeiter
  • Jeder könnte unbemerkt in die Fertigung laufen und Teile entnehmen
  • Die Produktionsanlagen sind nicht gegen äußere Cyberattacken geschützt
  • Maschinenparameter könnten durch unbefugtes Mitarbeiter verändert werden

Laboratorien:

  • Die definierten Prüfpläne umfassen nicht alle relevanten Merkmale des Produktes
  • Nicht qualifizierte Mitarbeiter
  • Unzureichender Schutz der Referenzmuster
  • Nicht kalibrierte und freigegebene Prüfmittel befinden sich im Umlauf
  • Keine Referenzmuster vorhanden

Social Compliance:

  • Nichtbeachtung der Social Comliance bei eigenen Mitarbeitern bzw. Dritten

IST-Situation:

  • Übernehmen Sie die aufgeführten potentiellen Risiken und definieren Sie nun, ob diese Risiken bei Ihnen im Unternehmen auftreten können bzw. eventuell bereits abgesichert sind
  • Definieren Sie die derzeitig etablierten Vermeidungs- und Entdeckungsmaßnahmen
  • Bewerten Sie die Risiken z. B. mit der FMEA-Methode

Planung:

  • Definieren Sie einen Maßnahmenplan, um die derzeitigen Risiken abzumildern bzw. zu beseitigen („Chancen“)
  • Beachten Sie die Wirksamkeitsprüfung getroffener Maßnahmen
  • Die veränderte Situation stellt nun die neue Ist-Situation dar

Notwendige Umsetzung

Qualitätsmanagement:

  • Definition eines Produktionsablaufs
  • Definition eines Produktionslenkungs- und Prüfplans
  • Unterweisung der Mitarbeiter in Bezug der auszuführenden Tätigkeiten mit Hinweis zu den Arbeitssicherheitsvorgaben gemäß IATF 16949
  • Ressourcenbereitstellung
  • Technische Sauberkeit
  • Angepasste Arbeitsplatzausstattung
  • Ausschließliche Produktion auf vom Kunden freigegebenen Werkzeugen und Anlagen
  • Einhaltung der jeweis geltenden gesetzlichen und behördlichen Vorgaben
  • Beachtung der besonderen Merkmale des Produktes einschließlich der Anforderungen zur Produktsicherheit
  • Sicherstellung einer regelmäßigen Wartung und Instandhaltung

Umweltmanagement:

  • Einhaltung der geltenden gesetzlichen und behördlichen Auflagen
  • Qualifizierung der Mitarbeiter
  • Gesetzeskonforme Abfallentsorgung sicherstellen
  • Effizienten Ressourceneinsatz sicherstellen

Energiemanagement:

  • Einen effizienten Anlagenbetrieb sicherstellen
  • Regelmäßige Aufzeichnung der Energiedaten
  • Erstellung eines Messstellenkonzeptes zur Energiedatenaufzeichnung

Arbeitssicherheitsmanagement:

  • Unterweisung der Mitarbeiter
  • Erstellen von Gefährdungsbeurteilungen am Arbeitsplatz
  • Beachtung der CE-Konformität von eingesetzten Maschinen und Anlagen
  • Ertsellen von Maschinenbetriebsanweisungen
  • Erstellen von Gefahrstoffbetriebsanweisungen
  • Erstellen von Bio-Stoffbetriebsanweisungen
  • Bereitstellen der persönlichen Schutzausrüstung am Arbeitsplatz
  • Regelmäßige Kontrolle aus Einhaltung der Vorgaben
  • Sicherstellung der am Arbeitsplatz geforderten Mindesttemperierungen

IT-Sicherheitsmanagement:

  • Unterweisung der Mitarbeiter
  • Maschinenabsicherung vor unbefugten Veränderung an Maschinenprogrammen
  • Revisionssicherheit der Informationen gewährleisten
  • Besonderen Schutz von Bauteilen mit Prototypen-Status beachten
  • Definition von IT-Sicherheitsleitlinien

Laboratorien:

  • Definition von Prüfanweisungen
  • Verwaltung der Referenzmuster
  • Unterweisung der Mitarbeiter mit Wirksamkeitsnachweis
  • Durchführen von Prüftätigkeiten mit Erstellung einer Nachweisdokumentation

Social Compliance:

  • Beachtung der jeweils geltenden Social Compliance

Prozessstruktur

Input:

  • Arbeitsvorbereitung / Produktionsplanung
  • Produktionslenkungs- und Prüfplan

Output:

  • Produzierte Ware

Wechselwirkungen:

  • Arbeitsvorbereitung
  • Produktionsplanung
  • Logistik
  • Lagerhaltung

Ressourcen:

  • Maschinen und Anlagen
  • Personal
  • Qualitätssicherung
  • Energie

Prozessablauf

  1. Gemäß Prozess „Produktionsplanung“ wird jeweils die aktuelle Produktion angestoßen
  2. Fertigungsauftrag einsteuern
  3. Durchführung der Produktion gemäß individuellem Produktionslenkungs- & Prüfplan ⁃ Beachtung Prozess der Qualitätssicherung und Lenkung fehlerhafter Produkte
  4. Kennzeichnung des Produktes gemäß Vorgaben
  5. Produktionsauftrag als erledigt buchen
  6. Teile Bereitstellung an Logistik

Prozesskennzahlen

  • Produktionskosten
  • Ausschuss
  • Statistische Prozesssteuerung (Cp- / Cpk-Werte)
  • Auslastung

Mitgeltende Unterlagen

  • Produktionslenkungs- & Prüfplan
  • Produktionsauftrag

Turtle-Modell

Input:

  • Arbeitsvorbereitung / Produktionsplanung
  • Produktionslenkungs- & Prüfplan

Womit?

  • Produktionsauftrag
  • Infrastruktur
  • Maschinen
  • Material

Mit Wem?

  • Qualifizierte Mitarbeiter

Kennzahlen:

  • Produktionskosten
  • Ausschuss
  • Statistische Prozesssteuerung (Cp- / Cpk-Werte)
  • Auslastung

Dokumente:

  • Produktionslenkungs- & Prüfplan
  • Produktionsauftrag

Risiken:

  • Prozessstörungen
  • Anlagenausfall
  • Nicht qualifiziertes Personal
  • Schädigung des Produktes

Output:

  • Produzierte Ware

Prozessoptimierung

  • Optimal aufeinander abgestimmte Fertigungsschritte
  • Optimierte Rüstzeiten
  • Optimaler Fertigungsfluss