Immissionsschutzbeauftragter


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Erfahren Sie mehr über diese Abteilung:

Informationen:

  • Ziel und Zweck:
    • Ein Immissionsschutzbeauftragter ist gemäß § 53 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) zu bestellen, sofern dies nach der Art und Größe des Betriebs mit genehmigungsbedürftigen und emissionsverursachenden Anlagen erforderlich ist
    • Die zuständige Behörde kann ggf. anordnen, dass mehrere Immissionsschutzbeauftragte zu bestellen sind
  • Verantwortung:
    • Geschäftsführung 
    • Die Beauftragung bzw. Bestellung ist vom Betreiber der Anlage schriftlich vorzunehmen
  • Ausführende Mitarbeiter:
    • Immissionsschutzbeauftragter
  • Mitwirkende:
    • Mitarbeiter der betroffenen Abteilungen
  • Information an:
    • Geschäftsführung
    • Interessierte Parteien

Aufgaben:

  • Beratung in immissionsschutzrelevanten Angelegenheiten (§ 54 Abs. 1 BImSchG)
  • Hinwirkung auf die Entwicklung und Einführung umweltfreundlicher Erzeugnisse und Verfahren insbesondere im Bereich der Produktion, Abfallvermeidung und Wärmenutzung sowie deren Begutachtung (§ 54 Abs. 1 Nr. 1a-b und 2 BImSchG)
  • Überwachung der Einhaltung von Rechtsvorschriften und Auflagen (§ 54 Abs. 1 Nr. 3 BImSchG)
  • Regelmäßige Überwachung des Betriebes und seiner Anlagen (§ 54 Abs. 1 Nr. 3 BImSchG)
  • Mängelbeseitigung (§ 54 Abs. 1 Nr. 3 BImSchG)
  • Aufklärung über schädliche Umwelteinwirkungen, welche von Anlagen ausgehen (§ 54 Abs. 1 Nr. 4 BIm- SchG)
  • Erstellung eines Jahresberichts über die getroffenen und beabsichtigten Maßnahmen (§ 54 Abs. 2 BImSchG)

Relevante Prozesse

  • Produktion

Verbindliche Anforderungen (gesetzliche- & behördliche Anforderungen / Kundenanforderungen)

  • Bundes Immissionschutzgesetz
  • TA Lärm
  • TA Luft
  • Keine spezifischen Kundenanforderungen

Abteilungsrisiken (Risiken und Chancen)

  • Missachtung der gesetzlichen und behördlihcne Vorgaben bzw. Auflagen
  • Unzureichende Messung der Immissionen
  • Keine geeigneten Nachweise der Kontrollen vorhanden

IST-Situation:

  • Übernehmen Sie die aufgeführten potentiellen Risiken und definieren Sie nun, ob diese Risiken bei Ihnen im Unternehmen auftreten können bzw. eventuell bereits abgesichert sind
  • Definieren Sie die derzeitig etablierten Vermeidungs- und Entdeckungsmaßnahmen
  • Bewerten Sie die Risiken z. B. mit der FMEA-Methode

Planung:

  • Definieren Sie einen Maßnahmenplan, um die derzeitigen Risiken abzumildern bzw. zu beseitigen („Chancen“)
  • Beachten Sie die Wirksamkeitsprüfung getroffener Maßnahmen
  • Die veränderte Situation stellt nun die neue Ist-Situation dar