Gewässerschutzbeauftragter


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Erfahren Sie mehr über diese Abteilung:

Informationen:

  • Ziel und Zweck:
    • Das Wasserhaushaltsgesetz regelt die Bestellung von Betriebsbeauftragten für Gewässerschutz in Betrieben, die pro Tag mehr als 750 Kubikmeter Abwasser einleiten
    • Von Betrieben, welche mit wassergefährdenden Stoffen umgehen, kann die Behörde die Bestellung von Betriebsbeauftragten fordern
  • Verantwortung:
    • Geschäftsführung
  • Ausführende Mitarbeiter:
    • Gewässerschutzbeauftragte
  • Mitwirkende:
    • Jeweils betroffene Bereiche des Unternehmens
  • Information an:
    • Geschäftsführung
    • Interessierte Parteien

Aufgaben:

  • Aufgaben nach § 65 WHG in Verbindung mit §§55-58 BImSchG
  • Beratung der Geschäftsführung in gewässerschutzrelevanten Angelegenheiten
  • Überwachung der Einhaltung von gesetzlichen und behördlichen Auflagen 
  • Regelmäßige Kontrolle der Abwasseranlagen im Hinblick auf Funktionsfähigkeit, den ordnungsgemäßen Betrieb sowie erforderlicher Wartung
  • Kontrollmessungen des Abwassers nach Menge und Eigenschaften
  • Erstellung eines Jahresberichts über die getroffenen und beabsichtigten Maßnahmen
  • Stellungnahme zu gewässerschutzrelevanten Entscheidungen

Relevante Prozesse

  • Gefahrstoffmanagement
  • Produktion
  • Lagerhaltung

Verbindliche Anforderungen (gesetzliche- & behördliche Anforderungen / Kundenanforderungen)

  • Wasserhaushaltsgesetz
  • Grundwasserverordnung
  • Abwasserverordnung
  • Keine spezifischen Kundenanforderungen

Abteilungsrisiken (Risiken und Chancen)

  • Unkontrollierte Einleitung in öffentliche Gewässer
  • Missachtung der gesetzlichen Vorgaben
  • Unzureichende Kontrolle der Entwässerung

IST-Situation:

  • Übernehmen Sie die aufgeführten potentiellen Risiken und definieren Sie nun, ob diese Risiken bei Ihnen im Unternehmen auftreten können bzw. eventuell bereits abgesichert sind
  • Definieren Sie die derzeitig etablierten Vermeidungs- und Entdeckungsmaßnahmen
  • Bewerten Sie die Risiken z. B. mit der FMEA-Methode

Planung:

  • Definieren Sie einen Maßnahmenplan, um die derzeitigen Risiken abzumildern bzw. zu beseitigen („Chancen“)
  • Beachten Sie die Wirksamkeitsprüfung getroffener Maßnahmen
  • Die veränderte Situation stellt nun die neue Ist-Situation dar