Abteilung - Arbeitsvorbereitung


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Weitere Managementthemen in diesem Kontext:

 

 

Erfahren Sie mehr über diese Abteilung:

Informationen:

  • Ziel und Zweck:
    • Ziel dieser Abteilung ist es, gemäß der Produktionsplanung die jeweiligen Arbeitsplätze korrekt vorzubereiten und auszustatten 
  • Verantwortung:
    • Leitung der Arbeitsvorbereitung
  • Ausführende Mitarbeiter:
    • Mitarbeiter der Arbeitsvorbereitung
  • Mitwirkende:
    • Produktionsplanung
    • Qualitätssicherung
  • Information an:
    • Produktionsplanung
    • Qualitätssicherung
    • Geschäftsführung

Aufgaben:

  • Beachtung der 5S Methode (Sauberkeit, Selbstdisziplin, Ordnung, ...)
  • Materialbereitstellung
  • Korrekte Arbeitsanweisungen am Arbeitsplatz
  • Berücksichtigung der persönlichen Schutzausrüstung am Arbeitsplatz

Relevante Prozesse

  • Produktionsplanung
  • Produktion
  • Logistik
  • Prozess-Entwicklung

Verbindliche Anforderungen (gesetzliche- & behördliche Anforderungen / Kundenanforderungen)

  • Betriebssicherheitsverordnung
  • Berücksichtigung der Besonderen Merkmale
  • Beachtung der spezifischen Kundenanforderungen
  • Sofern vom Kunden bereitgestellt: Umgang mit Kundeneigentum

Abteilungsrisiken (Risiken und Chancen)

Qualitätsmanagement:

  • Nicht zeitgerechte Vorbereitung der Arbeitsplätze
  • Nichtbeachtung der Produktionplanung
  • Nichtbeachtung der persönlichen Schutzausrüstung
  • Keine abgestimmten Takt- und Rüstzeiten
  • Falsches Material bereitgestellt
  • Falsches Maschinenprogramm geladen
  • Nicht freigegebene bzw. nicht kalibrierte Prüf-/ Messmittel im Umlauf

Umweltmanagement:

  • Nichtbeachtung der Gefahrstoffhinweise
  • Lagerbedingungen am Arbeitsplatz für Gefahrstoffe nicht eingehalten

Energiemanagement:

  • Unnötige Maschineninbetriebnahme
  • Kein abgestimmtes Anlaufmanagement der Maschinen beachtet, um Spitzenlasten zu vermeiden
  • Unnötig lange Standby-Zeiten der Anlagen vor und nach der Inbetriebnahme

Arbeitssicherheitsmanagement:

  • Nichtbeachtung der persönlichen Schutzausrüstung
  • Keine Maschinenbetriebsanweisungen vorhanden
  • Teile wurden nicht am korrekten Ort bereitgestellt - hierdurch Unfallgefahr
  • Keine Prüfung der Anlagensicherheit vor Inbetriebnahme
  • Wichtige Schutzeinrichtungen der Anlage / Maschine sind nicht funktionsfähig
  • Wartungs- und Instandhaltungsstau

IT-Sicherheitsmanagement:

  • Bei Prototypen Umfängen wurde die Kennzeichnung vergessen
  • Bei Prototypen Umfängen wurden die Mitarbeiter nicht auf die Geheimhaltung hingewiesen
  • Kein ausreichender Transportschutz für Prototypenteile
  • Falsches Maschinenprogramm geladen - Revisionsfehler
  • Kein Schutz des geladenen Maschinenprogramms vor nachträglichen und unberechtigten Veränderungen

Laboratorien:

  • Fehlerhafte Proben bereitgestellt
  • Nicht freigegebene Prüfmittel bereitgestellt
  • nicht qualifizierte Mitarbeiter
  • Fehlende bzw. unzureichende Verfahrensanweisungen
  • Laborumgebung eventuell kontaminiert (Technische Sauberkeit)

Social Compliance:

  • Nichtbeachtung der Arbeitsbedingungen
  • Keine bereitstellung der persönlichen Schutzausrüstung
  • Keine Kontrolle der Arbeitszeiten
  • Mitarbeiterüberwachung

IST-Situation:

  • Übernehmen Sie die aufgeführten potentiellen Risiken und definieren Sie nun, ob diese Risiken bei Ihnen im Unternehmen auftreten können bzw. eventuell bereits abgesichert sind
  • Definieren Sie die derzeitig etablierten Vermeidungs- und Entdeckungsmaßnahmen
  • Bewerten Sie die Risiken z. B. mit der FMEA-Methode

Planung:

  • Definieren Sie einen Maßnahmenplan, um die derzeitigen Risiken abzumildern bzw. zu beseitigen („Chancen“)
  • Beachten Sie die Wirksamkeitsprüfung getroffener Maßnahmen
  • Die veränderte Situation stellt nun die neue Ist-Situation dar

Notwendige Umsetzung

Qualitätsmanagement:

  • Dokumentation der Anforderungen für jeden Produktionsumfang
  • Schulung der Mitarbeiter in Bezug der auszuführenden Tätigkeiten
  • Definition der Arbeitsanweisungen mit Verweis auf die Arbeitssicherheitsvorgaben

Umweltmanagement:

  • Schulung der Mitarbeiter im Umgang mit gefährlichen Stoffen
  • Definition geeigneter Lager und Bereitstellungsplätzen für Gefahrstoffe

Energiemanagement:

  • Überprüfung der einsatzfähigkeit der geplanten Anlagen und Maschinen
  • Bei Abweichungen ist die Wartung und Instandhaltung zu informieren

Arbeitssicherheitsmanagement:

  • Unterweisung der MItarbeiter im Hinblick persönlicher Schutzausrüstung
  • Definition der arbeitsplatzbezogenen Gefährdungsbeurteilung

IT-Sicherheitsmanagement:

  • Kennzeichnung etwaiger Dokumente für Produktionsaufträge unter Prototypenstatus
  • Unterweisung der Mitarbeiter im Umgang mit Prototypen Umfängen

Laboratorien:

  • Definition von geeigneten Lagerplätzen der Prüf- und Messmittel
  • Bereitstellung von definierten Referenzmustern

Social Compliance:

  • Einhaltung der geltenden Standards (gesetzlich und behördlich)